Die Umstellung vom alten „Pflege-TÜV“ auf das neue Qualitätssystem für Pflegeeinrichtungen: ein Aufwand, der sich lohnt!

Aber das neue Qualitätssystem ist nicht nur ein Gewinn für die pflegebedürftigen Menschen, sondern auch für die Einrichtungen selbst: Weniger sinnfreie Bürokratie, echte Beratung statt nur Kontrolle und vor allem endlich Transparenz darüber, wo gute Pflege geleistet wird!

 

Und die Einrichtungen erhalten Unterstützung. 1.000 Euro pro Einrichtung für Schulungsmaßnahmen und bis zu 12.000 Euro Förderung für Investitionen in Digitalisierung. Mein Rat: nutzen Sie die Chancen, die die das neue Qualitätssystem bietet!

 

 

Echter Qualitätswettbewerb
  • Gesicherter und fairer Qualitätsvergleich durch Indikatorenvollerhebung und Qualitätsbeurteilung durch eine neutrale Stelle.
  • Differenzierte Bewertung eventueller Auffälligkeiten und Qualitätsdefizite danach, ob diese tatsächlich zu einem Versorgungsmangel oder –risiko für die Pflegebedürftigen führen.
  • Gleichwertige Darstellung positiver Ergebnisse und Schwächen.
  • Keine Abwertung durch einzelne, individuelle Fehler, die nie ganz auszuschließen sind.
Weniger Bürokratie
  • Erfassung der für die Qualität der Pflege tatsächlich relevanten Daten - keine Datenerhebung mehr nur für die Prüfer!
Gelebtes Qualitätsmanagement
  • Kontinuierliche Verbesserungsprozesse im Rahmen des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements durch regelmäßige Erhebung von Ergebnisindikatoren und unmittelbare Überprüfung und Weiterentwicklung der eigenen Qualitätsziele.
Beratung statt Kontrolle
  • Ankündigung der Qualitätsprüfungen grundsätzlich einen Tag vorher – Abkehr von der Misstrauenskultur vorheriger Prüfungen.
  • Verstärkter Beratungsauftrag der Prüfdienste: Verpflichtende Abschlussgespräche zu Stärken und Schwächen der Einrichtung unmittelbar nach der Prüfung. Einrichtungen bekommen darin qualifizierte und zielgenaue Hinweise zur Weiterentwicklung ihrer Qualität.

 

Stärkung der Pflegefachlichkeit Ergebnisqualität zählt
  • Konsequente Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes, da das neue Qualitätssystem auf eine Stärkung der Selbstständigkeit der Bewohner zielt.
  • Die tatsächliche Pflege-Arbeit steht im Mittelpunkt: statt der Dokumentation wird das Ergebnis der Pflege geprüft.
  • Fachlicher Dialog hat in der Qualitätsprüfung denselben Stellenwert wie die schriftliche Dokumentation.
  • Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter durch fachlichen Dialog. Mitarbeiter werden unterstützt, ihr eigenes Handeln qualifiziert zu reflektieren.
Gute Qualität wird belohnt
  • Externe Qualitätsprüfungen nur noch alle 2 Jahre, wenn für die Einrichtung ein hohes Qualitätsniveau nachgewiesen ist.

 

Einen Flyer zum neuen Qualitätssystem für Pflegeeinrichtungen können Sie hier herunterladen.

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