Mit interprofessioneller Zusammenarbeit Corona-Pandemie besser bewältigen!

Wer Fernsehserien schaut, denkt es sei Alltag, wie Ärzte und Pflegekräfte Hand in Hand um das Leben von Patienten ringen. Aber das ist in Deutschland nicht überall so. Jedoch wird genau dieses interprofessionelle Zusammenspiel der Berufsgruppen dringend gebraucht. Die Corona-Pandemie führt uns deutlich vor Augen, dass wir uns Grabenkämpfe und Hierarchiedenken nicht mehr leisten können, wenn es um das Überleben der Patienten und Pflegebedürftigen geht. Zur Bewältigung der Krise und auch künftiger Herausforderungen ist es zwingend notwendig, dass die Kompetenzen der Berufsgruppen im Gesundheitswesen gebündelt werden.

 

Wie dies gelingen kann, diskutierte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, am 4. November bei einer Veranstaltung im Rahmen des Programms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft mit Vertretern aus der Pflegepraxis und der Pflegewissenschaft.

 

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus zur heutigen Veranstaltung: „Andere Länder sind hier deutlich weiter. Von ihnen zu lernen ist jetzt unsere Chance. Der ‚Strategieprozess zur interprofessionellen Zusammenarbeit‘ läuft zwar auch in Deutschland endlich an – aber wir benötigen eine schnelle Trendwende: Gute Konzepte liegen auf dem Tisch. Projekte wie Magnet4Europe weisen den Weg. Es gibt also keine Ausreden mehr, aber sicher muss die eine oder andere Berufsgruppe veraltetes Denken über Bord werfen und anderen mehr Verantwortung zugetraut werden. Nur wenn das zeitnah gelingt, werden wir auch künftig Pflegebedürftige und Patienten flächendeckend und auf hohem Niveau versorgen können.

 

Aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen fand die Veranstaltung digital statt und konnte per Live-Stream verfolgt werden.

 

Sehen Sie hier einen Beitrag zur interprofessionellen Zusammenarbeit im Herzzentrum Berlin, der im Rahmen der heutigen Veranstaltung gezeigt wurde:

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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