Mehr Information, aber auch Sanktionen

Für die Selbstbestimmung, Lebensqualität und Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner in Langzeitpflegeeinrichtungen ist es wichtig, dass Bewohnervertretungen durch Mitwirkung und Mitbestimmung auf das Leben in der Einrichtung Einfluss nehmen können. Bewohnervertretungen tragen so dazu bei, dass die stationäre Pflegeeinrichtung ein „Zuhause“ wird. Gleichzeitig kann der regelmäßige Austausch zwischen Einrichtungsleitung, Mitarbeitern und Bewohnervertretern wichtige Hinweise zur Qualitätssicherung und -verbesserung in den Einrichtungen geben.

 

Die Stärkung der Bewohnervertretungen ist dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung daher ein großes Anliegen. Die Verbesserung der Information der Bewohnervertretungen, aber auch der Einrichtungsleitungen sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ggf. auch eine Sanktionierung der Nicht-Einbeziehung der Bewohnervertreterinnen und Bewohnervertreter können wichtige Aspekte sein.

 

Die Details der Arbeit der Bewohnervertretungen werden nicht vom Bund, sondern von den Ländern in Gesetzen und Verordnungen geregelt. In einem Schreiben hat Staatssekretär Andreas Westerfellhaus deshalb die fachlich zuständigen Ministerien der Länder über seine Überlegungen informiert und zum weiteren Austausch eingeladen.

 

Anschreiben an die Länder

 

 

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